HomeKontaktMenü

Abgeltungssteuer und Kirchensteuer

In den letzten Wochen wurden alle Bankkunden über eine neue Regelung bei der Kapital-Ertragssteuer informiert. Dies hat teilweise zu Verunsicherungen geführt, weil in diesem Zusammenhang auch die Kirchensteuer eine Rolle spielt.

Das Wichtigste für Sie ist: die Abgeltungssteuer ist keine neue Steuer und bedeutet keine Erhöhung der Kirchensteuer.

Geändert wird lediglich das Verfahren zur Erhebung der Steuer. Vereinfacht gesagt, mussten Kapitalerträge, die über dem sog. Sparer-Pauschbetrag liegen, seither bei der Steuererklärung angegeben werden.

Nun werden sie direkt bei der Bank einbehalten. Für die Berechnung der Kirchensteuer werden die Banken vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) über die Kirchenmitgliedschaft informiert. Dies geschieht elektronisch verschlüsselt und für die Bankmitarbeiter nicht einsehbar. Auch in den Kundenstammdaten wird sie nicht ausgewiesen.

Alle Bankkunden wurden über diese Neuregelung schriftlich informiert und auf die Möglichkeit hingewiesen, gegen die mit der Neuregelung verbundene Datenübermittlung der Kirchenzugehörigkeit Widerspruch einzulegen. In diesem Fall werden die Kapitalerträge wie bisher im Rahmen der Steuererklärung angegeben.

Kostenloses Kirchensteuer-Service-Telefon
Für alle Fragen zum komplexen Thema Kirchensteuer und Abgeltungssteuer hat die Evangelische Landeskirche in Württemberg ein kostenloses Kirchensteuer-Service-Telefon eingerichtet. Unter der Rufnummer 0800 7137137 können sich Kirchenmitglieder – auch anonym – von Steuerfachleuten beraten lassen.


Lieder
Lied der Woche

>> lieder-vom-glauben.de