Zukunft stiften - Stiftung Johanneskirche Weinsberg

Liebe Leserinnen und Leser! 

Die Weinsberger Johanneskirche ist, neben der Burgruine Weibertreu, ein weithin sichtbares Wahrzeichen unserer Stadt. Die Evangelische Kirchengemeinde möchte die Zukunft dieses historisch wertvollen Gebäudes dauerhaft sichern. Hierzu wurde am Sonntag Kantate, dem 26. April 2016, die Stiftung "Johanneskirche Weinsberg" gegründet .

Mit der „Stiftung Johanneskirche“ soll das finanzielle Fundament gelegt werden, damit die Johanneskirche Weinsberg auch künftigen Generationen offensteht und das kirchliche, kulturelle und bildende Lebens in ihr dauerhaft erhalten bleiben.

Nachfolgend können Sie sich über den Sinn und Zweck der Stiftung informieren und alle relevanten Informationen, die Stiftungsbroschüre und die Stiftungssatzung finden.

 

 

 

Bericht von der Stiftungsgründung am 26.4.2016

Dekan Georg Ottmar

Mit einem Stiftungsvermögen von 250.000 € konnte am Sonntag Kantate die „Stiftung Johanneskirche Weinsberg“ gegründet werden. Dekan Georg Ottmar, der die Stiftung initiiert hatte, dankte den Gründungsstifterinnen und –stiftern für ihre Bereitschaft, die Idee der Stiftung mitzutragen. Die Stiftungsgründung hatte breite Unterstützung erfahren: 61 Zeichnungsbriefe seien eingegangen, mit denen weit mehr als die ursprünglich anvisierten 100.000 Euro zugesagt wurden. Nur wenige Tage vor der Stiftungsgründung habe er dann die Zusage erhalten, dass das Stiftungsvermögen auf 250.000 Euro aufgestockt werde, berichtete Ottmar sichtlich bewegt.

Horst Gold, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, erinnerte an den Zweck der Stiftung, wie er in der Stiftungssatzung zu lesen ist: „Auch künftigen Generationen soll die Johanneskirche offenstehen. Um sie auf Dauer zu erhalten und das Leben in ihr zu gestalten, wird diese Stiftung gegründet. Als Evangelische Kirchengemeinde Weinsberg fühlen wir uns dem Erbe unserer Vorfahren verpflichtet. Wir sehen uns heute in der Verantwortung, mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dazu beizutragen, dass die Kirche auch für kommende Generationen bewahrt bleibt.“

Bürgermeister Stefan Thoma hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Johanneskirche für das Weinsberger Gemeinwesen hervor: „Sie ist ein Ort der Besinnung, der Begegnung und ein Ort des Friedens“, sagte er.

Nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde versammelten sich die anwesenden Gründungsmitglieder zu einem Erinnerungsfoto auf den Altarstufen.

Nun hofft die Evangelische Kirchengemeinde auf weitere Stifterinnen und Stifter. „Nachdem die Stiftung nunmehr gegründet ist, sind Zustiftungen in jeder Höhe möglich“, führte der Dekan aus. „Auch kleine Beträge sind erwünscht und willkommen.“ Eine Besonderheit sei außerdem, dass Zustiftungen auch ins sogenannte Verbrauchsvermögen erfolgen können. Dabei handelt es sich um Rücklagen, die in einem Zeitraum von zehn Jahren aufgebraucht werden können. Die Zustiftungen ins Verbrauchs­vermögen können steuerlich dennoch in unbegrenzter Höhe abgesetzt werden.

 

 

Eindrücke von der Stiftungsgründung

Bild 1: Die Gründungsmitglieder (Foto: Margit Stöhr-Michalsky)

Bild 2: Die Weinsberger Kantorei, ein Orchester der städtischen Musikschule und Bezirkskantor Adde Frisch in Aktion (Foto: Klaus Dürr)

Bild 3:Dekan Georg Ottmar beim Festgottesdienst (Foto: Klaus Dürr)

Bild 4:Dekan Georg Ottmar bei der Verlesung der Stiftungssatzung (Foto: Klaus Dürr)

Bild 5:Der Stiftungsrat (Foto: Klaus Dürr)